FAQ
(Frequently Asked Questions)
zum gesamtverbandlichen Ausbildungskonzept
Am FAQ mitgewirkt haben:
Klaus Kleiner, Judith Märkle, Thomas
Kunzelmann, Claudia Hodapp, Birgit Kalscheuer, Achim (Louis) Oswald
(DV Freiburg), Andy Trägner, Reinhard Hurdalek, Guido
Hügen OSB (AG Ausbildung).
Vorneweg die aktuellen Änderungen
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Woodbadgeeinstieg |
Die Frage nach dem Einstiegsalter ist im Konzept eindeutig geregelt (ab 18 bzw. 21 Jahre), aber hier werden Anspruch (v.a. der Roverstufe) und Wirklichkeit wohl weiterhin auseinander klaffen. |
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Zertifizierung |
Im Konzept heißt es, wer ausbildet, soll auch zertifizieren - sowohl der politisch verantwortliche als auch der jeweilige Ausbilder. StaVos sollen demnach auch den Einstieg und DIE Bausteine zertifizieren, die sie durchführen. |
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Berücksichtigung langjähriger Leitungserfahrung und von Fremdausbildungen |
Die "alten Recken", die seit Ewigkeiten eine Gruppe leiten (und wahrscheinlich zudem Module teamen werden), aber noch keinen WBK haben und jetzt einen besuchen wollen, müssen nicht unbedingt als Voraussetzung alle Module nochmals besuchen. Der politisch zuständige Zertifizierer (Bezirksvorstände) soll sich individuell entscheiden, was aufgrund von Erfahrung bescheinigt werden kann und was ggf. noch absolviert werden muss, z.B. Baustein 2.b!!! Das Schlagwort heißt: Vertrauen in die Zertifizierer! Ähnliches gilt für die Bescheinigung von Fremdveranstaltungen. |
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Qualitätssicherung |
Geschieht bundesweit durch Evaluation, Ausbildung der Ausbilder und Vernetzung (Absicherung der Angebote) |
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Ausbildung der Ausbilder |
Regionale Ausbildungskonferenzen wird es nicht geben, nur diözesan- oder bundesweit. |
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Werbung |
Es soll einen bundesweiten Flyer für Neuleiter geben - auf der BV wird abgefragt, ob es - z.B. mit einer diözesanen Seite - gewünscht ist. |
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Werden mit der Modulausbildung die Voraussetzung für die Juleica erfüllt? |
Die Voraussetzungen für die Juleica sind in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich. Bitte informiere Dich in Deinem Diözesanbüro!. |
1.) Die Ziele
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Was sind sie Ziele des neuen Ausbildungskonzeptes ? |
- Ein bundesweit gesamtverbandliches Ausbildungskonzept - Mehr Leiter in WBK Ausbildung zu bekommen - Aufwertung für die Arbeit in den Stämmen und Bezirken - Bessere Vernetzung der Ausbildung im gesamten Verband - Vergleichbarkeit der Ausbildung im Sinne einer bundesweit gleichwertigen Qualität - Qualitätssicherung - Vernetzung aller Ausbildungsangebote - Anpassung an zukünftige gesellschaftliche Gegebenheiten |
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Was sind die wichtigsten Lernziele der Ausbildung? |
- Den Erwerb von Leitungsfähigkeit ermöglichen - Entwicklungsprozess anstoßen - Identität + Kompetenz = Leitungsfähigkeit |
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Das neue Ausbildungskonzept - da fehlt ja noch was - war das schon alles ? |
Das neue Ausbildungskonzept umfasst viel mehr, als bisher vorgelegt wurde. Bisher gibt es nur die Beschreibung der Ausbildung für Gruppenleiter in den verschiedenen Modulen (bis vor den Woodbadgekurs). Es fehlt unter anderem noch - die Beschreibung der Woodbadgekurse - das Leiterhandbuch (Handbuch für Gruppenleiter) - das Ausbilderhandbuch (Handbuch für die Ausbilder der Gruppenleiter) - Arbeitshilfe für StaVos - Konzept zur Ausbildung der Ausbilder - Konzept der Zertifizierung der Ausbildung - Konzept der Qualifizierung der Ausbildung und vieles mehr. Irgendwo müssen wir Anfangen - dieser Anfang liegt jetzt vor. |
2.) Allgemeine Fragen
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Wie lange dauert die gesamte Woodbadge- Ausbildung ? |
Zeitrahmen insgesamt 2 bis 2,5 Jahre. |
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Wie sollen die Aufgaben zwischen Stamm, Bezirk und Diözese verteilt werden ? |
Der WBK soll auf Diözesanebene angesiedelt werden, ggf. in diözesanübergreifenden Kooperationen. Die Module sollen vorzugsweise auf Bezirksebene, ggf. in bezirksübergreifenden Kooperationen durchgeführt werden - Diözesen, die keine Bezirke haben, werden andere Lösungen finden müssen. Auch die Verteilung der Aufgaben aus dem Bereich des Einstiegs muss entsprechend den örtlichen Gegebenheiten zwischen Bezirk und Stämmen geklärt werden. Wünschenswert ist jedoch, dass der Einstieg im Stamm geschieht. |
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Wie wird die Vernetzung zwischen den Stufen und den Ebenen aussehen und funktionieren? |
Eine Ausbildungsplattform auf der Homepage der DPSG wird in der nächsten Zeit entwickelt. Hier sind dann z.B. Termine der verschiedenen Diözesen und Bezirke zu finden, aber auch Anregungen für Veranstaltungen, Methoden, .... |
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Wie funktioniert Vernetzung zwischen Diözesen und Bezirken? |
Dies muss in den Diözesen regional geklärt werden. In einigen Diözesen gibt es dazu schon klare Absprachen bzw. Vereinbarungen durch die Diözesanversammlungen. |
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Wie soll im Verband die Subsidiarität gewährleistet werden? Können die übergeordneten Ebenen überhaupt einspringen? |
Die Subsidiarität bleibt weiterhin ein wichtiges Prinzip. Jede Ebene soll das leisten, was ihre spezifische Aufgabe ist. Die nächst "höhere" Ebene springt ein, wenn bestimmte Aufgaben nicht zu erfüllen sind. Die Form der Unterstützung kann dabei vielfältig sein - von der Beratung bis zur eigenen Durchführung von Veranstaltungen. Die höhere Ebene muss dazu aber auch mitbekommen und informiert werden was unterhalb läuft, oder eben nicht läuft. Das kann als Kontrolle verstanden werden oder als gelebte Subsidiarität. |
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Werden Ausbildungen anerkannt, die außerhalb der DPSG erworben wurden ? |
Ja - in welcher Form muss noch geklärt werden. Die Frage geht in die gleiche Richtung wie die Anerkennung der Leitungserfahrung altgedienter Gruppenleiter, die jetzt erst zum WBK gehen wollen. Der politisch zuständige Zertifizierer (Bezirksvorstände) soll individuell entscheiden, was aufgrund von Erfahrung und Fremdausbildung bescheinigt werden kann und was ggf. noch absolviert werden muss. Das Schlagwort heißt: Vertrauen in die Zertifizierer! Ähnliches gilt für die Bescheinigung von Fremdveranstaltungen. |
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Leiter erst ab 18 ?, ab wann darf die Ausbildung begonnen werden ? |
Auf Up2Date wurde die bisherige Haltung des Verbandes, dass Leiter mindestens 18 Jahre alt sind noch einmal mit 80 % Zustimmung bestätigt. Daran halten wir fest. Die Frage nach dem Einstiegsalter ist im Konzept geregelt (ab 18 bzw. 21 Jahre). |
3.) Die Verbindlichkeit der Ausbildung
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Wie verbindlich sind die Inhalte der Ausbildung zu sehen ? |
Die Inhalte wurden durch eine breit angelegte Befragung von Leitern und Verantwortlichen auf allen Ebenen zusammengetragen. Sie sind eine Beschreibung dessen, was ein Leiter können soll - sie sind verbindlich (siehe "Wie eng sind die zeitlichen Vorgaben zu sehen?"). |
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Verbindlichkeit der Inhalte / Flexibilität und Gestaltungsräume: |
Die Module und Bausteine sind verbindlich, allerdings müssen sie auch auf die konkrete Situation vor Ort angepasst werden. Ein weiterer Faktor ist auch die Erfahrenheit der Leiter - die Zeitangaben richten sich an neue Leiter. Es ist z.B. denkbar, dass der Einstiegsteil nicht in der vorgegebenen Stundenzahl stattfindet, sondern in einem intensiveren Gespräch StaVo - Leiter, wenn der StaVo den Eindruck hat, dass das Ziel des Einstiegs erreicht ist. Dabei spielen dann aber Aspekte der Qualitätssicherung, der Kontrolle und die bundesweite Vergleichbarkeit der Ausbildung eine wichtige Rolle. Außerdem müssen wir unseren StaVos die Verantwortung ihres Handelns und damit auch die Aufwertung ihrer Arbeit verdeutlichen. |
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Wie eng sind die zeitlichen Vorgaben zu sehen ? |
Leiter, die die Ausbildung durchlaufen, sollen die im Konzept genannten Inhalte kennen. Die einzelnen Ausbildungs-veranstaltungen müssen natürlich an die jeweilige Zielgruppe angepasst werden. Was schon bekannt ist muss nicht wiederholt werden, so bleibt mehr Zeit für die anderen Themen. Wenn eine Gruppe sich in ein Thema vertieft und eine Diskussion gut läuft, obwohl sie mehr Zeit als vorgesehen in Anspruch nimmt, ist das der AG Ausbildung wichtig dafür Raum zu geben und lieber andere Inhalte nur kurz zu behandeln. |
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Was ist verbindlich für Gruppenleiter und wie wird das eingefordert? |
- Einstieg und Praxisbegleitung muss sein - Die vollständig besuchten Module sind Voraussetzung für WBK - In der Teamerausbildung sind Verbindlichkeiten für die Weiterbildung angedacht - Entscheidend wird sein, unsere Stammesvorsitzenden für das Konzept zu gewinnen - Wir müssen bei den Leitern die Eigenmotivation fördern - Ausbildung muss Spaß machen und begehrt werden - Es muss zum guten Ton gehören, ausgebildet zu sein und nicht "hähä, ich bin drum herum gekommen" |
4.) Woodbadge Einstieg
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Wie kann der Woodbadge-Einstieg umgesetzt werden? Welche Aufgaben liegen dabei bei Stamm, Bezirk und Diözese ? |
Zunächst wird der Woodbadge Einstieg im Verantwortungsbereich der Stammesvorstände liegen. Damit die StaVos dafür fit werden, müssen die Bezirke, aber auch die Diözesen entsprechende Ausbildungsangebote schaffen. Bezirke sollen die direktere Betreuung der Stämme übernehmen, möglicherweise sogar Einstiegsangebote in Kooperation mit Stämmen anbieten. Dies richtet sich nach regionalen Begebenheiten. Von der Bundesebene wird es eine Arbeitshilfe für die Vorstände geben. |
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Was ist beim Woodbadge-Einstieg (Konzept Schritt 1) für die Stavos relevant? |
Dieses erste Gespräch muss die Motivation des Einsteigers klären und einen ersten Überblick über das Leitersein verschaffe (nähere Ziele siehe Konzept). Dieser erste Schritt bildet die Grundlage für die Entscheidung und kann deshalb nicht nebenbei bei einem Glas Bier in der Disko geklärt werden. Der Einsteiger soll wissen was auf ihn an Verantwortlichkeit und an Freuden und Möglichkeiten zukommt. StaVos müssen daher selbst den Überblick haben und in der Lage sein, gesprächsleiterisch diesen Einstieg zu gestalten. Sie müssen aber auch die verantwortungsvollen Entscheidungen treffen, wen sie für welche Aufgabe auswählen und wem sie was zutrauen können. Es geht um Mitarbeiterauswahl, auch wenn uns in vielen Stämmen die Realität (Leiterknappheit) die tatsächliche Wahl nicht lässt. |
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Wie kann der Schritt 2 (10 h Einführung) umgesetzt werden? |
Die 10 Stunden erscheinen zuerst sehr viel, sind für die Inhalte jedoch sehr wenig. Die angedachten Formen reichen von der verstärkten Einarbeitung im Leitungsteam in den ersten Wochen, über Einsteigerwochenenden im Stamm mit den neuen oder mit der ganzen Leiterrunde, bis hin zu stammesübergreifenden Bezirkskursen an einem Wochenende oder mehreren Abenden. Auch hier spielen regionale Begebenheiten eine wichtige Rolle. Um hier passende Formen zu finden und zu gewährleisten, müssen sich Stammesvorstände ihrer Verantwortung bewusst sein und ggf. in Bezirken Kooperationsvereinbarungen geschlossen werden. Entscheidend ist, dass gut eingearbeitete junge Leiter seltener den Frust bekommen und den Stämmen länger erhalten bleiben. |
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Was ist die Idee hinter dem neuen Konzept für den Einstieg und die Praxixbegleitung ? |
Nach einer Statistik bleibt ein Leiter im Mittel ca. 2 ½ Jahre in der DPSG. Offenbar gibt es aber nur wenige die wirklich 2 ½ Jahre dabeibleiben, dafür aber viele die deutlich kürzer oder länger dabei bleiben. Bei denen, die ihre Leitertätigkeit schnell wieder beenden will man ansetzen. Möglich Ursachen sind: - Job / Zeitmangel / Umzug ... (da kann man nicht viel machen) - Keine bewusst getroffene Entscheidung für die Leiteraufgabe. - Schneller Burn Out / Frustation im Gruppenalltag. Dieser Gefahr soll zum einen mit einer guten Ausbildung an sich sowie mit der Praxisbegleitung begegnet werden. Hier sollen die Schritte 1 + 2 des Einstiegs ausreichend Informationen bieten um eine bewusste und reflektierte Entscheidung zu fällen. |
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Was soll die Praxisbegleitung sein ? |
Ein neuer Leiter bekommt einen erfahrenen Leiter zur Seite gestellt. Das kann ein Mitglied des Leitungsteams, ein anderer Leiter aus dem Stamm, der Stammesvorstand oder jemand vom Bezirk sein. Der Begleiter hält Kontakt zum Neuen und bespricht mit ihm praktische Dinge wie die Vor- und Nachbereitung der Gruppenstunden sowie Grundsätzliches wie die Motivation oder Frustration des Leiters. Es soll verhindert werden, dass neue Leiter alleine gelassen werden und schnell frustriert sind. Der Stammesvorstand ist dafür verantwortlich, dass die Praxisbegleitung durchgeführt wird, er muss das aber nicht alles selber machen. |
5.) Die Modulausbildung
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Wie kann man die zeitliche Ausgestaltung der Module vornehmen? |
Hier ist man in der Konzeption der Kurse erst mal sehr frei. Darum sind die Module in Bausteine aufgeteilt. Wichtig ist, dass die Inhalte der Bausteine jeweils in einem Baustein vorkommen und nicht auf verschiedene Bausteine verteilt werden. Die vorhandenen Ausbildungsveranstaltungen sollen auf ihre "Verträglichkeit" mit dem neuen Ausbildungskonzept überprüft, evtl. modifiziert und eingeordnet werden. Die Praxis muss zeigen, was sich bewährt, vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass ein Leiter seine Modulausbildung auch in einem anderen Bezirk oder Diözese beenden können soll. Für die Vernetzbarkeit ist die völlige beliebige Konzeption schlecht vereinbar. Durch die Aufteilung in die Bausteine und eine eindeutige Zuordnung soll die Vernetzung aber praktikabel werden. |
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Wer führt die Module durch? |
Das sollte in der Verantwortung der Bezirke liegen. Hilfreich ist es, wenn der Bezirksvorstand zusätzlich einen Pool an Teamern, einen Ausbildungs-AK oder Bildungsreferenten für diese Ausbildung hat. Gibt es Probleme mit der Durchführung, sollen Kontakte mit anderen Bezirken bzw. mit Vertretern des Diözesanverbandes Abhilfe schaffen. |
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Sind die Module stufenspezifisch? |
In der Regel nicht. Die stufenspezifischen Teile (Stufenpädagogik, stufenspezifische Fragestellungen, …) sollten aber auch stufenspezifisch durchgeführt werden. Das kann in eigenen Veranstaltungen oder auch in getrennten Teilen in einer Veranstaltung erfolgen. |
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Sind schon Arbeitsmaterialien zum neuen Konzept verfügbar? |
Die ersten Arbeitsmaterialien sollen ab Herbst 2004 vorliegen. Die Materialien der Bundesebene sollen bis zum Sommer gesammelt und ab Herbst fertig sein. Dann kann es mit den Modulen losgehen. |
6.) Die Woodbadgekurse
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Wie werden die Woodbadgekurse künftig aussehen ? |
Das WBK Konzept ist noch in Arbeit. Es wird sich grob zwischen den Anforderungen von den bisherigen WBK I und WBK II abspielen. |
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Wie sieht die Woodbadge-Reflexion aus? |
Es kann weiterhin eine Arbeit geschrieben werden, es soll aber auch andere Möglichkeiten der Reflexion geben (z.B. Gespräch,....) |
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Wie lange gibt es noch die WBK-Ausbildung nach dem alten Modell? Ab wann gibt es Woodbadgekurse nach dem neuen Modell? |
Ab 2006 sollen Woodbadgekurse nach dem neuen Modell (nur ein WBK auf Diözesanebene) angeboten werden. Für eine Übergangszeit bis 2007 wird es noch die Kurse nach dem alten Modell geben. |
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Wer bietet den künftigen WBK an? |
Die Diözesen (Stufenarbeitskreise und deren Teamerpools). Teilweise kann es überregionale Kooperationen in den Stufen geben, um Kurse zu gewährleisten. Es findet auf jeden Fall eine überregionale Absprache statt, damit ausreichend Kurse mit ausreichend qualifizierten Teams angeboten werden können. Für die Kursinhalte und die Kursqualität bleibt die Bundesebene zuständig. |
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Ich hab schon einen WBK 1 und es gibt's bald keine WBK II mehr - wie komm ich zu meinen Klötzchen? |
Bis 2007 noch den WBK II machen, danach steht ein WBK nach neuem Konzept an. |
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Ich hab noch keine Module aber will einen WBK nach neuer Bauart machen, geht das? |
Hier wird es Übergangsregelungen geben, da die WBKs nach neuem Konzept ab Frühjahr 2006 anlaufen sollen und bis dahin voraussichtlich noch nicht alle Diözesen das Modulsystem komplett umgesetzt haben werden. Außerdem muss man noch sehen, ob die Kurse nach dem neuen Modell auch überall genau im Zeitplan beginnen. |
7.) Umsetzung auf Stammesebene
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Welche Aufgaben liegen bei den Stavos? |
- Die verantwortungsbewusste Auswahl neuer Leiter - Erstes Klärungsgespräch zur Motivation und Grundlagen des Leiterseins (Woodbadge Einstieg Schritt 1) - Die Gewährleistung des Schrittes 2 (Gestaltung und Organisation von Gruppenstunden). Durchführung kann beim Stavo, Stufenleitungsteam, in Absprache beim Bezirk ... liegen. |
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Was gibt es zur Stavo Ausbildung? |
Hier ist vieles angedacht, muss aber regional beschlossen werden. Mit den StaVoFit Kursen haben die Freiburger schon einen möglichen Baustein hierfür, auch wenn sich dann am Konzept im Hinblick auf den Woodbadgeeinstieg noch etwas verändern müsste. Von Bundesebene gibt es die Arbeitshilfe für StaVos. Wichtig ist, einen guten Kontakt zu den StaVos herzustellen, damit diese die "Hilfe" der oberen Ebenen auch wollen und annehmen. |
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Wie können wir mit dem neuen Konzept unsere Leiter länger halten? |
These: Bessere Begleitung der Leiter führt dazu, dass die Leiter länger bleiben. Kürzere Ausbildungszeiten führen dazu, dass die Leiter quaylifizierter und damit mit mehr Freude und Erfolg tätig sein können. Also à Woodbadgeeinstieg und Praxisbegleitung ist super wichtig, im Anschluss daran zeitnahe Modulausbildung! |
8.) Umsetzung auf Bezirksebene
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Welche Aufgaben liegen bei den Bezirken? |
- Modulausbildung (Konzipieren und Durchführen) - Zertifikate für den Abschluss der Modulausbildung ausstellen als Voraussetzung für den Besuch des WBK - Unterstützung und ggf. Kooperation mit den Stammen für den Woodbadgeeinstieg + Beratung von StaVos - Einrichten von Schulungsteams zur Unterstützung des Vorstandes - Qualitätssicherung des Woodbadge Einstiegs |
9.) Umsetzung auf Diözesanebene
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Welche Aufgaben fallen den Diözesen zu? |
- Ausbildung der Modulteams - Durchführung von WBKs - Qualitätssicherung der Module, WBKs und des Einstiegs (subsidiär) - Stavoschulung für den Einstiegt - Diözesane Ausbildungskonferenzen (unsere Bildungstreffen) *) - Vernetzung zwischen den Bezirken - Werbung und Öffentlichkeitsarbeit - ggf. Bausteine im Sinne der Vernetzung und Subsidiarität anbieten - Teamerpool und Experten Datenbank aufbauen - Beratung der Modulteamer durch Bildungsreferenten *) - Zertifizierung der Modulausbildung und Woodbadgeausbildung - Evaluierungsbögen sammeln und auswerten |
10.) Umsetzung auf Bundesebene
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Welche Aufgaben verbleiben auf der Bundesebene |
- Erstellen der Arbeitshilfe für die Modulkurse - Erstellen der Arbeitshilfe für die StaVos - Leitungshandbuch - Ausbildung der Woodbadge Teamer - In Teilen die Weiterbildungen nach dem Woodbadgekurs - Kursleitertraining - Zentrale Auswertung der Ergebnisse der Evaluatiuonsbögen von den Diözesen - Fertigstellung des gesamtverbandlichen Ausbildungskonzeptes - Weiterentwicklung des gesamtverbandl. Ausbildungskonzeptes - und vieles mehr .... Hauptverantwortung ??? |
11.) Zertifizierung und Qualitätssicherung
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Wer zertifiziert Modulbausteine? |
Bei Bezirksveranstaltungen macht das der Bezirksvorstand und der Ausbilder. Die entsprechenden Bausteine im AusbildugSpass werden durch den Ausbildenden (Kursleitung) und den politisch Verantwortlichen (Vorstand) unterschrieben. Im Konzept heißt es, wer ausbildet, soll auch zertifizieren, sowohl der politisch verantwortliche als auch der jeweilige Ausbilder. StaVos sollen demnach auch den Einstieg und DIE Bausteine, zertifizieren, die sie durchführen. Wobei nach dem Woodbadge Einstieg die Ernennung zum Leiter vorgesehen ist und kein explizites Zertifikat. |
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Wie wird Ausbildung dokumentiert? |
. Die Ausbildung wird im persönlichen Ausbildungspaß dokumentiert. In manchen Diözesen soll sie auch in irgendeiner Form zentral verwaltet werden. |
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Wie sieht die Zertifizierung der Ausbildungsabschnitte aus? |
- Von Bundesebene wird es einheitliche Textbausteine geben - Ebenso gibt es einheitliche Schriftzüge und Logos, um ein Layout mit Wiedererkennungswert zu erhalten - Zuständigkeit kann bei Stammes und Bezirksvorständen ebenso wie bei Hauptberuflichen in den Diözesanbüros liegen - Zertifizierungen gibt es nach Abschluss der Module und ganz am Ende , wenn man das Woodbadge verliehen bekommt. |
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Wie geschieht Qualitätssicherung |
Inhaltliche Verantwortung für die Inhalte und Umfang der Ausbildungsveranstaltungen liegt bei den politischen Verantwortlichen der jeweiligen Ebene, die ja auch für die Bestätigung abgeleisteter Ausbildung verantwortlich sind. Diese sollen im Blick haben, daß Ausbildung gemäß den Richtlinien des Konzepts durchgeführt wird. Qualitätssicherung geschieht auch bundesweit durch Evaluation, Ausbildung der Ausbilder und Vernetzung (Absicherung der Angebote) |
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Wie funktioniert die Qualitätssicherung? Wie findet "Kontrolle" statt? |
Das ist ein heißes Eisen im Verband und wird derzeit diskutiert. Es gibt noch keine Ergebnisse. Eine Kontrolle im Sinne von "Ihr macht das nicht richtig" wird es nicht geben. Kurse sollen evaluiert werden, um daraus Schlüsse im Hinblick zur Qualitätssicherung ziehen zu können. Erste Vorlagen für solche Evaluationsbögen liegen bereits vor, befinden sich aber noch in Entwicklung. |
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Wann gibt's Zertifikate |
Zertifikate gibt's nach Abschluß der Modulausbildung (in bewerbungstauglicher Form) und nach Abschluß der gesamten Ausbildung (Zertifikat Halstuch Klötzle) |
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Gibt's einen Ausbildungspass? |
Erscheinungsdatum: September 2004. |
12.) Die Ausbildung für die Ausbilder
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Welche Qualifikationen benötigen Modulteamer? |
Für die Modulteamer gibt es eigene Ausbildungsangebote in den Diözesen. Diese betreffen vor allem die Sozial- und Methodenkompetenz. Fachkompetenz bringen viele bereits mit oder erwerben sie an anderer Stelle. Sinnvoll ist es, wenn Teamer selber die Ausbildung gemacht haben, spich: das Woodbadge tragen. Bei Teamern von außerhalb des Verbandes könnenwir das natürlich nicht erwarten. |
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Welche Ausbildung brauchen WBK-Teamer ? |
Für WBK-Teamer gibt es das "Kursleitungstraining" (KLT) auf Bundesebene. Voraussetzung dazu ist die abgeschlossene Woddbadge-Ausbildung. Normalerweise haben WBK-Teamer diese Ausbildung; allerdings gibt es auch hier begründete Ausnahmen und kommen neue Teamer/innen schon vor dem KLT ins Team. |
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Wer bildet Modulteamer aus bzw. weiter? |
Modulteamer werden auf Diözesanebene ausgebildet. |
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Wer bildet die WBK I Teamer aus? |
Dies bleibt Aufgabe des Bundes - mit dem "Kursleitungstraining" (KLT). |
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Wie sieht die Ausbildung der Ausbilder zeitlich gesehen aus? |
Konzept und zeitliche Struktur sind noch ungeklärt. |
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Welche externen Helfer kann man zur Ausbildung heranziehen ? |
BAKs, Bildungsreferenten, Bildungsarbeitskreise, KLT Team mit Profis, DAKs, Fachleute. |
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Wer ist dafür zuständig, dass das Ausbildungskonzept regelmäßig angeboten wird? |
Die jeweilig zuständige Ebene, bzw. die entsprechenden politisch Verantwortlichen und die Personen, die diese Aufgabe delegiert bekommen haben. |
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Müssen alle die momentan Einsteigerkurse leiten nun den WBK 1/ 2 absolvieren? |
Ausbilder sollen zumindest eine Ausbildung in
Methodenkompetenz, Moderationsfähigkeit,
Teamfähigkeit haben. Grundsätzlich gilt schon das Prinzip "Ausbilder sollten immer eine Stufe höher ausgebildet sein". Hier gilt jedoch auch, dass externe Qualifikationen eine Rolle spielen dürfen. Andererseits ist es aber auch keine Strafe auf einen Modulkurs oder WBK zu gehen. Das pfadfinderische Feeling bekomme ich nur bei den Pfadfindern selbst vermittelt, das ersetzt auch kein Doktortitel. |
13.) Marketing, Kommunikation und Werbung
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Wie wird für das Projekt geworben? |
Verbandszeitschriften auf allen Ebenen, über Diözesen und Bezirke, Homepage, gleichbleibendes Logo. Es wird einen bundesweiten Flyer für Neuleiter und für Stammesvorstände geben. |
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Welche Arbeitshilfen wird es geben? |
Das "Handbuch zur Woodbadge-Ausbildung" bietet für die Leiterin / den Leiter alle Inhalte, die im jeweiligen Baustein behandelt wurden. Der Ordner aus dem Rüsthaus kann mit entsprechenden Materialien der Bezirke/Diözesen angreichert werden. Für die Ausbildenden gibt es zu diesem Handbuch Erweiterungen mit den entsprchenden methodisch-didaktischen Materialien und Hintergrundinformationen. Der Teil zum Einstieg ist hier besonders für Stammesvorstände gedacht. Für sie gibt es weiterhin eine Einstiegshilfe in ihre Aufgaben und Pflichten - nicht zuletzt im Blick auf die Ausbildung. |