Stammesvorstände - ihre Aufgaben in der Ausbildung
Einstieg
Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt – und darum liegt auf diesem ein besonderer Wert. Er gibt die Richtung an. In der Regel findet der Einstieg in die Woodbadge-Ausbildung im Stamm statt. Hier zeigt sich die besondere Verantwortung der Stammesvorstände für ihre Leiterinnen und Leiter sowie deren Ausbildung.
Auf dieser Seite gibt es Hilfestellungen zur Durchführung von Schritt 1 und Schritt 2 des Einstiegs sowie zur Praxisbegleitung.
Die Stammesvorstände sind verantwortlich für die Auswahl und die Berufung der Gruppenleitungen. Deshalb liegt bei Ihnen eine besondere Verantwortung für die Ausbildung. Insbesondere der Einstieg in die Woodbadge-Ausbildung liegt in ihrer Verantwortung.
Auf dieser Seite gibt es Hilfestellungen zur Durchführung von Schritt 1 und Schritt 2 des Einstiegs sowie zur Praxisbegleitung.
Daneben findet sich eine Gestaltungsvorlage zur Berufungsurkunde, eine Textgrundlage für die Referenz zur Ausbildung sowie Formulierungshilfen zur Bestätigung ehrenamtlichen Engagements insgesamt.
Einstieg Schritt 1
Hier geht es um Grundlagen des Leiterseins, um Klärungen zur Motivation und zur Ausbildung in der DPSG.
Dieser Einstieg in die Ausbildung kann ein Gespräch des Stammesvorstandes mit den neuen Leiter/innen sein, aber auch ein gestaltetes Angebot (v.a. mit mehreren neuen Leiter/innen). Zu beiden finden sich hier Anregungen:
Anlagen zu diesem Modell:
- Infoblöcke: Rechte und Pflichten, Darstellung des Stammes, Quellen(pdf)
- Vorlage für Quadrokarten(pdf)
- Thesen zum Quadrospiel »Leiter/in-Sein«(pdf)
- Auseinandersetzung mit dem Leitersein(pdf)
- Vorstellen des Ausbildungskonzeptes(pdf)
- »Ausbildungspfeil«
Alle Anlagen zum doppelseitigen Kopieren und Einheften in den Ausbildungsordner:
Einstieg Schritt 1 - Anlagen komplett(pdf)
Einstieg Schritt 2
Hier geht es um die Gestaltung und Organisation von Gruppenstunden, sowie die Hintergründe dazu:
Anlagen zu diesem Modell:
- Motivation und Begeisterung – ein Einstieg(pdf)
- Auswertung der Gruppenstunde – Gruppenleiter(pdf)
- Auswertung der Gruppenstunde – Teilnehmer(pdf)
- Thesen und Hintergründe zum Quadrospiel »Partizipation«(pdf)
- Aus dem Tagebuch von Ralf (Einstieg Stil und Kultur)(pdf)
- Das Forumtheater(pdf)
- Modelle der Konfliktlösung(pdf)
- Elternarbeit(pdf)
- Anspiele zu den Gruppenphasen(pdf)
- Vorbereitung und Reflexion einer Gruppenstunde
Alle Anlagen zum doppelseitigen Kopieren und Einheften in den Ausbildungsordner:
Einstieg Schritt 2 - Anlagen komplett(pdf)
»Berufungsurkunde«
Jedem Start-Set für neue Leiterinnen und Leiter liegt eine Blanko-Urkunde zur Berufung vor. Diese kann mit Hilfe der folgenden Word-Datei individuell angepasst und ausgedruckt werden:
- Berufungsurkunde(weiblich)(doc)
- Berufungsurkunde(männlich)(doc)
- Berufungsurkunde-Rover(weiblich)(doc)
- Berufungsurkunde-Rover(männlich)(doc)
Die Berufung erfolgt nach Abschluß des Einstiegs in die Ausbildung. Sie wird vom Stammesvorstand ausgesprochen und soll in einem angemessenen Rahmen stattfinden. Roverrunden wählen ihre Leitungsteams nach Rücksprache mit dem Stammesvorstand. Diese Wahl kann durch die Urkunde bewußt mit getragen werden.
Zur Gestaltung der Berufungsurkunde:
Die obenstehende Vorlage orientiert innerlich an Satzung und Ordnung des Verbandes, äußerlich am Coporate Design der DPSG. Sie kann vom jeweiligen Vorstand angepasst werden - doch sollen beide Grundlagen dazu beachtet werden.
Ein Stammeslogo und/oder das Adressfeld des Stammes hat seinen Platz auf der rechten Seite oberhalb des Wegzeichens "Spiel-Ende". Dabei baut sich das Adressfeld von unten her auf, zuoberst steht das Logo des Stammes.
Weitere Blanko-Urkunden können unter Materialien nachbestellt werden.
»Referenz«
Mit dieser Referenz wird die Teilnahme an der Modulausbildung und der Erwerb der damit verbundenen Kompetenzen bescheinigt. Die Referenz wird zum Ende der Ausbildung ausgestellt. Sie kann dann komplett übernommen und evtl. auch ergänzt werden.
Soll die Referenz - z.B. für Bewerbungen - bereits während der Ausbildung ausgestellt werden, müssen die entsprechenden noch nicht besuchten Teile der Modulausbildung auf der Rückseite weggeklickt werden. U.U. muß dann, um ehrlich zu bleiben, auch bei den erworbenen Kompetenzen gestrichen werden.
Für das Ausstellen der Referenz liegt dem Start-Set ein Blanko-Bogen bei. Weitere Bögen können unter Materialien nachbestellt werden.
»Nachweis ehrenamtlichen Engagements«
Alle, die sich ehrenamtlich engagieren, haben ein Recht darauf, dass ihre Tätigkeit in Form einer Bescheinigung nachgewiesen wird. Solche Nachweise können von all den ausgestellt werden, die in der DPSG durch ein Mandat oder hauptberuflich tätig sind.
Stammes-, Bezirks- und Diözesanvorständen soll mit der folgenden Formulierungshilfe eine Unterstützung gegeben sein, mit der sie leichter und u.U. auch einfacher Texte zusammenstellen können. Bei der Formulierung haben wir versucht, uns an den allgemeinen Regeln für Beurteilungen und Arbeitszeugnisse zu orientieren, auch wenn die Übertragung in den ehrenamtlichen Bereich nicht immer »klappt«
Die Texte sind als "Bausteine" konzipiert und können miteinander verbunden werden, je nach Voraussetzungen, die ein(e) zu Beurteilende(r) "mitbringt". Alle Texte können natürlich auch je individuell bearbeitet werden. Bedenkt dabei aber, dass es nicht erlaubt ist, Negativbemerkungen in Beurteilungen zu formulieren, und denkt bitte auch daran, dass unsere verbandstypische Sprache nicht überall verstanden wird.