Woodbadge-Ausbildung
Das Gesamtverbandliche Ausbildungskonzept beschreibt die Basisausbildung in der DPSG. Es ist die Woodbadge-Ausbildung, die international anerkannte Ausbildung für Leiter/innen in der Pfadfinderbewegung.
Sie gliedert sich in der DPSG chronologisch in
- die Einstiegsphase (unterteilt in Einstieg und Praxisbegleitung)
- die Modulausbildung (drei Module, unterteilt in Bausteine)
- den Woodbadge-Kurs und die Abschlussreflexion
Daran anschließend bzw. auch zeitgleich können alle Leiter/innen an spezifischen Angeboten im Bereich Weiterbildung teilnehmen.
Im Einzelnen:
Der Woodbadge-Einstieg gliedert sich in zwei Schritte:
| Schritt 1: | Ein Gespräch zwischen Stammesvorstand und den Neuleiterinnen und -leitern oder aber auch eine gemeinsame Veranstaltung (z.B. auf Bezirksebene). Es werden grundlegende Fragen des Leiter-Seins geklärt. |
| Schritt 2: | Neuleiterinnen und -leiter bekommen grundlegendes Handwerkszeug zur Gestaltung und Organisation von Gruppenstunden. |
Die Praxisbegleitung ist ein Prozess, nicht eine einzelne Veranstaltung. Hier soll gewährleistet sein, dass erfahrene Leitungskräfte im Stamm die "Neuen" in der Einstiegsphase begleiten und qualifiziert beraten.
Die Woodbadge-Module beschreiben Inhalte und Ziele wichtiger Bereiche, lie leiterinnen und Leiter kennen müssen, um qualifiziert Leitung wahrzunehmen. Jedes der drei Woodbadge-Module ist in mehrere Bausteine unterteilt, um auch verschiedene Veranstaltungsformen zu ermöglichen. Die Bausteine können miteinander kombiniert und ohne bestimmte Reihenfolge besucht werden. Neben den Pflicht-Bausteinen gibt es zwei "Kann-Bausteine" (3.d + e), die bei Bedarf zusätzlich absolviert werden können. Manche Bausteine können auf Stammesebene durchgeführt werden, manche erst ab Bezirksebene. Die Teilnahme an den Bausteinen wird in einem Nachweisheft bundesweit einheitlich bescheinigt.
Wer alle Pflicht-Module absolviert hat, kann anschließend am Woodbadge-Kurs teilnehmen und diesen mit einer Woodbadge-Reflexion beenden. Dieser Teil der Ausbildung wird derzeit konzeptioniert.
Es folgt die international anerkannte Woodbadge-Ernennung mit der Berechtigung zum Tragen der Woodbadge-Zeichen (Halstuch, Knoten und Lederschnur mit zwei Holzklötzchen) durch den Bundesvorstand
Danach und daneben gibt es weitere Angebote der Weiterbildung, z.B.
- Ausbildungsveranstaltungen für Leiterinnen und Leiter zu speziellen Themen neben der Woodbadge-Ausbildung.
- Ausbildungsangebote für Vorstände, Referentinnen und Referenten, Kuratinnen und Kuraten, Arbeitskreismitglieder, Hauptberufliche etc..
- Ausbildung der Teamerinnen und Teamer der Modulveranstaltungen und des Woodbadge-Kurses.